Vertiefen Sie Ihr Wissen – und gewinnen Sie Sicherheit
Sie erhalten einen fundierten Überblick über zentrale psychiatrische Krankheitsbilder und lernen, sensibel und verantwortungsvoll mit Themen wie Suizidalität umzugehen.
So entwickeln Sie ein sicheres Gespür für fachliche und rechtliche Grenzen – und gewinnen die innere Klarheit, die es braucht, um Menschen im Coaching- und Beratungskontext sicher, professionell und mit echter Präsenz zu begleiten.
Aus fachlicher wie methodischer Perspektive besteht kein grundlegender Unterschied zwischen Coaching, Psychologischer Beratung und Psychotherapie. In allen Bereichen können ähnliche Gesprächs- und Interventionsmethoden eingesetzt werden – etwa Techniken der Gesprächsführung, kognitive und lösungsorientierte Verfahren oder Methoden der Ganzheitlichen Psychotherapie.
Als Psychologische/r Berater/in arbeiten Sie ausschließlich mit psychisch gesunden Klienten/innen und bieten keine heilkundliche Tätigkeit im Sinne des Heilpraktikergesetzes an.
Wie werde ich an der Heilpraktikerschule ZeitRaum Psychologische/r Berater/in?
1. Abschluss der Ausbildung zum Life-Balance-Coach
2. Ausbildung zum/zur Psychologische/r Berater/in
Dauer: 2 Wochenenden und ein Samstag
Unterrichtszeiten:
Sa./So. 09.30 bis 17 Uhr
Termine:
18./19.09.2027
02./03.10.2027
30.10.2027
Kosten:
595,- Euro Gesamtzahlung (davon 100,- Anmeldegebühr fällig bei Anmeldung) oder
Ratenzahlung (100,- Anmeldegebühr) und 3 Raten zu 165,- Euro
zuzüglich zwei supervisorische Einzelsitzungen bei der Kursleitung
Anmeldung bitte bis 20. August 2027
Zertifikat Psychologische/r Berater/in
Voraussetzungen
- Zertifikat „Life Balance Coach“ – Erfolgreicher Abschluss inkl. aller genannten Anforderungen
- Ausbildung Psychologische/r Berater/in
- Zwei Supervisionssitzungen bei der Kursleitung
- Praktische Prüfung – Durchführung einer Einzelarbeit
- Mündliche Prüfung
Als psychologische/r Berater/in gehören Sie nicht den Heilberufen an.
Psychologische Beratung dient der Unterstützung gesunder Menschen bei persönlichen, beruflichen oder sozialen Themen. Dazu gehören z. B. die Förderung von Selbstreflexion, Entscheidungsfindung, Konfliktlösung oder persönlicher Weiterentwicklung. Sie fallen nicht unter das Heilkundegesetz und zielen nicht auf die Behandlung psychischer Störungen ab.
Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) definiert psychologische Beratung als „jede psychologische Tätigkeit, die der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstiger Zwecke außerhalb der Heilkunde dient.“
Daraus folgt:
Liegt keine psychische Störung mit Krankheitswert vor, handelt es sich um Beratung oder Coaching.
Liegt eine psychische Störung vor, ist dies Psychotherapie und darf nur mit entsprechender Heilerlaubnis erfolgen.
Als Psychologische/r Berater/in arbeiten Sie ausschließlich mit psychisch gesunden Klienten/innen und bieten keine heilkundliche Tätigkeit im Sinne des Heilpraktikergesetzes an.
Wichtig ist es, dass Sie niemals den Anschein erwecken, Sie würden Heilkunde betreiben. Diese Vermutung wecken Sie, wenn Sie in Ihrer Außendarstellung Worte nutzen, die auf Krankheiten, Therapie oder Heilung verweisen. Wörter wie, „Heilung“, „Depression“, „Angststörung“, „Gesprächstherapie“, „Gestalttherapie“ sind nicht nur tabu, sondern im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als psychologische/r Berater/in gesetzlich verboten.
Sie dürfen aber aufzeigen, dass Sie mit Kommunikationsmethoden aus einem therapeutischen Verfahren in nicht-therapeutischer Absicht und nicht-therapeutischer Weise arbeiten.
Zielgruppe
Die Ausbildung zum/zur Psychologischen Berater/in ist geeignet für Personen, die
- beratend mit Menschen arbeiten oder Coaching betreiben möchten
- die im Bereich der Prävention und Entspannung arbeiten wollen
Mögliche Tätigkeitsfelder eines/einer Psychologischen Beraters/in
Beratend: eigene Praxis für psychologische Beratung, Coaching für Firmen und in Einzelarbeit Gesprächsmoderation
Pädagogisch: z.B. Kurse für Selbsterfahrung, Entspannung, Stressprävention, Erziehungs- und Sozialberatung
Beruflich: Führungsaufgaben, Teamentwicklung
Privat: Beziehung, Erziehung, Selbsterfahrung